Person
Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg
zeitgleich Einstieg in den Ausstellungsaufbau im Museum Industriekultur in Nürnberg und in die Galeriearbeit, wo ich im Bereich Kunstausstattung für Unternehmen, Kunstmessen und Ausstellungsaufbau tätig war und bin.
ab 1992 selbständig als Kunstschaffender tätig
seit Januar 2009 arbeite und lebe ich in Wien.
einige Kunst am Bau Aufträge u.a. in Bad Abbach, Gräfenberg, Nürnberg
zahlreiche Ausstellungen im Bereich Kunst und Fotografie
Meine Motivation
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Fotografie. Die Räume und Ausstrahlung von alten Industrieanlagen begeistern mich. Dort finde ich Motive in der oft faszinierenden Architektur, die trotz ihrer Morbidität und Verlassenheit Leben enthält. Ich spüre die Anstrengung der Menschen die hier gearbeitet haben, den Lärm der Maschinen, den Geruch dessen, was dort produziert wurde oder den Geruch von Öl und Metall der Maschinen. Ich sehe die Schönheit der Räume, die Patina der Oberflächen und versuche dies fest zu halten.
Kunst
Die künstlerische Arbeit ist immer präsent, auch wenn sie aus zeitlichen Gründen in den Hintergrund rückt.
Die Fotografie ist das schnellere Medium, die Kamera immer zur Hand.
In der Corona Zeit ist wieder eine Reihe von PapierArbeiten entstanden und haben den Anschub zu mehr gegeben.
Bleiben wir gespannt und neugierig!
Text zur Eröffnung der Ausstellung im "artist`s space" des Hotel LeMeridien.
„industrial marks“
Fotografien von Matthias Lutz
Fotografische Spurensuche
Der Künstler Matthias Lutz
„Wer dem Großen nicht auch im Kleinen begegnen mag,
wird auch im Großen eher dem Kleinen begegnen Bernd Schmid
Die Kamera ist Matthias Lutz von frühester Jugend an vertraut: auf seinen Streifzügen durch die Landschaften seiner Heimat hält er fotografisch fest, was er vorfindet. Noch ganz unbeschwert von kompositionstechnischen oder kunsttheoretischen Kriterien. Das Moment des Vorfindens, das immer ein magisches ist, begleitet ihn als Triebfeder und ästhetische Grundhaltung auch in späteren Jahren, auch in akademischer Laufbahn, auch auf anderen Gebieten. Das Studium der Bildhauerei an der Akademie in Nürnberg lässt das Fotografieren vorübergehend in den Hintergrund rücken, schärft aber den Blick für Oberflächen und Materialbeschaffenheit, den Sinn für Raumverhältnisse und Bildaufbau mit ästhetischen Parametern. Neben die streng akademische, naturalistisch-figürliche Arbeit gesellt sich – vielleicht als spielerischer Ausgleich – das Experimentieren mit Fundstücken. Aktendeckel, Schriftschablonen, Holz- und Metallteile, Armaturen, Glasgefäße – Hinterlassenschaften industrieller Nutzung komponiert er um in Collagen und Materialbilder, die teilweise in situ, also an ihrem angestammten
Ort entstehen. Die zweckenthobenen Räume alter Industrieanlagen
mit ihrer spezifischen Aura der Vergänglichkeit dienen ihm gewissermaßen als Atelierräume auf Zeit, die Patina aus Staub und Rost wird ihm zum bevorzugten Werkstoff. Um die temporären Arbeiten vor Ort zu dokumentieren, kommt die Fotografie wieder ins Spiel. Der Sucher entdeckt nun aber nicht nur die Artefakte des Künstlers sondern auch die Räume an sich: Menschen haben hier
jahrelang gearbeitet und Spuren hinterlassen, Arbeitsspuren, Gebrauchsspuren, Schicksalsspuren. Im Schwebezustand beinahe sakraler Leere und Stille geben die Industriearchitekturen den Blick frei auf ihre Geschichten. Matthias Lutz begegnet ihnen mit Respekt. Er dokumentiert die Zeugen einer sich verabschiedenden Epoche, des Industriezeitalters. Er verhilft beiläufigen Fundstücken zu ihrem letzten großen Auftritt. Er entlockt ansonsten unbeachteten Wandflächen überraschende Poesie. In den kleinen Dingen findet er große Geschichten von expressiver Farbigkeit.
Peter Winkler
Magister Artium Kunstgeschichte/Theaterwissenschaften
Ausstellungen
2022 | "Blickfang" Ausstellungsbeteiligung der Ausstellung zum Thema "Verbotenes Terrain" in Kaufbeuren (D) BLICKFANG 22 Faltblatt Blickfang Plakat A1
| 2015 | "Alles neu macht der Mai" Ausstellung im Kochstudio "Die Pause" in der Sigmundsgasse, Wien Einladung Vernissage 20153.65 MB
| 2014 | "Industrial Marks" Einladungskarte "artist`s space" des Hotel LeMeridien in Wien, Opernring
| 2013 | "StadtLandschaften" Ausstellung WIFI2013854.74 KB WIFI Wien, Foyer
| 2013 | Wiener Überblicke Kaffee/Restaurant der Sargfabrik, Wien
| 2011 | Wiener Überblicke WIFI Wien, Management Forum
| 2008 | Sieben:Antike Antikensammlung, Erlangen und Kunstraum Sutter-Kress, Erlangen
| 2008 | Mülloper Nürnberg Rückbau
Nürnberg Treffpunkt Architektur der Bayerischen Architektenkammer
| 2007 | Die Büchse der Pandorra
Erlangen Antikensammlung der Uni Erlangen
| 2007 | Rondo mit Nashorn
Nürnberg Galerie in Zabo
| 2007 | zu gast
Schwabach Rathaus
| 2006 | Look through my Eyes
Kleinheubach in den Räumen der Patisserie Walter
| 2005 | Mit und ohne Filter
Lichtenau in der Räumen der Firma "Graficon"
| 2004 | Der Nürnberger Schlachthof
Nürnberg Museum Industriekultur
| 2002 | Große Kunstausstellung
München Haus der Kunst
| 2002 | Matthias Lutz
Kelheim Galerie "Altes Sudhaus" der Schneider Brauerei
Links
Peter Winkler Der "Formfinder" meiner Homepage http://formfinder.de/
Franziska Rauchenecker Silberschmiedin http://www.rauchenecker-art.de/
Joachim Lutz Grafiker http://www.lutz-design.de/
Christian Rösner Bildhauer http://www.christian-roesner.de/
Tania Engelke und Kurt Neubauer Grafiker und Künstler http://www.grafikatelier.de/
Christian Rudolph Bildhauer http://www.christianrudolph.com
Josef Havelka Künstler http://www.josefhavelka.at
Susanne Winter http://www.winter-textileobjekte.de
Sabine Dobesberger http://www.diepause.at/